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Handys dienen durch ihre Multifunktionalität schon lange nicht mehr nur zum Telefonieren, sondern sind Statussymbol und wichtigstes Medium Jugendlicher für verschiedene Anlässe. Ob als Spielgerät, Foto- oder Filmkamera, zum Lernen oder Musikhören, das Handy ist immer und überall einsatzbereit und dabei. Daraus ergeben sich vielfältige Möglichkeiten des pädagogischen Einsatzes, aber auch neue Probleme und Aufgabenstellungen.
Deshalb veranstaltet das JFF – Institut für Medienpädagogik gemeinsam mit Jugend online und in Kooperation mit LizzyNet und medien+bildung.com in diesem Jahr zum sechsten Mal den deutschlandweiten Handyclipwettbewerb „Ohrenblick mal!“. Das JFF wird bei der Durchführung des Wettbewerbs von O2 unterstützt.
Ziel des Wettbewerbs ist es, Jugendlichen die Möglichkeit zu geben, ihre Welt aus der ungewöhnlichen Perspektive des Handydisplays zu zeigen und sich dabei den kreativen Potenzialen ihres multimedialen Geräts zu nähern. Denn das Handy bietet ihnen die Möglichkeit, fast überall und jederzeit ihre Geschichten filmisch und fotografisch umzusetzen und somit individuell zu erzählen. „Nah dran“ müssen die Handyfilmer auch in diesem Jahr sein, denn mit dem Handy sind Jugendliche immer nah am Geschehen und werden deshalb aufgefordert, Clips zu produzieren, die speziell für das Handydisplay gemacht sind. Außerdem gibt es 2010 das Sonderthema „Du und deine Nachbarn“. Wie sieht es aus im Viertel? Was tut sich in dem Haus, in dem man wohnt? Wo würden die Jugendlichen gerne leben? Mit einer kreativen Antwort kann der Sonderpreis 2010 gewonnen werden.
Voraussetzungen sind, dass die eingereichten Clips möglichst nicht länger als zwei Minuten sind, die Produzentinnen und Produzenten zwischen 10 und 20 Jahren sind und die Rechte an allen verwendeten Bildern und Tönen besitzen. Außerdem sollten die Clips natürlich mit dem Handy aufgenommen sein. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2010. Weitere Informationen sowie die Möglichkeit, die fertigen Clips zum Wettbewerb hoch zu laden gibt es auf www.ohrenblick.de.
Kontakt:
Kati Struckmeyer, Fon: 089-68989-143, E-Mail:
Thomas Kupser, Fon: 089-68989-145, E-Mail:
Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Kristina
Schröder, hat den YouTube Jugendwettbewerb gegen Ausgrenzung "361
Grad
Respekt" gestartet. Kinder und Jugendliche können bis zum 16. Oktober
Videos für
mehr Respekt und ein toleranteres Miteinander auf www.youtube.de/361grad
hochladen. Der Wettbewerb soll Kinder und Jugendliche für die Themen
Ausgrenzung, Rassismus, Homophobie und Cyber-Mobbing sensibilisieren und sie dazu
motivieren,
sich für Toleranz und gegen Ausgrenzung und Diskriminierung einzusetzen.
"Respekt bedeutet sich gegenseitig immer mit Achtung und Wertschätzung zu begegnen", sagte Bundesfamilienministerin Kristina Schröder bei der Startkonferenz am Mittwoch in Berlin. "Wir dürfen es nicht hinnehmen, dass Menschen wegen ihrer Hautfarbe, ihres Alters, ihres Geschlechts, einer
Behinderung, ihrer sexuellen Orientierung, ihrer Herkunft oder ihrer
Religion
diskriminiert werden - weder offline noch online. Das erreichen wir am
besten,
wenn wir die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen, aber auch die der Eltern und Lehrer stärken."
Auf dem YouTube-Wettbewerbskanal können Videos in einer von vier Kategorien hochgeladen werden: "Shortstory", "Music", "Freestyle" oder "Support".
Alleine
oder in Gruppen von maximal fünf Personen können die Jugendlichen Kurzfilme,
selbst komponierte Musikvideos, Dokumentationen oder Reportagen drehen.
Möglich sind zum Beispiel Interviews mit Freunden oder Passanten, nachgestellte
Szenen
für kritische Alltagssituationen oder fiktive TV-Spots und Trickfilme.
Im November werden die Gewinner verkündet. Den Hauptgewinn stiften "Die Fantastischen Vier": Die Erstplatzierten werden die Band bei ihrem
Konzert am 22.
November in Berlin backstage besuchen und aus einer eigenen VIP-Loge den
Auftritt hautnah miterleben. Zudem organisiert der Aktions-Partner Klicksafe zehn
Workshops gegen Ausgrenzung und Cyber-Mobbing an Schulen, deren
Schülerinnen und Schüler bei "361 Grad" teilgenommen haben.
Die Initiative "Laut gegen Nazis", die Amadeu Antonio Stiftung und YouTube starten den Wettbewerb gemeinsam. Weitere Partner sind unter anderem die
Deutsche
UNESCO-Kommission, die Bundeszentrale für politische Bildung, die
EU-Initiative
"Klicksafe" sowie die bundesweite Aktion "Schule ohne Rassismus/Schule mit
Courage". Zu den prominenten Unterstützern zählen unter anderem die
Bands "Die Fantastischen Vier", "Culcha Candela" und "Silbermond", die Schauspieler
Daniel
Brühl und Christian Ulmen, der Autor und ehemalige Tagesthemen-Moderator
Ulrich Wickert sowie die Fußball-Nationalspieler Philipp Lahm und Piotr Trochowski.
Weitere Informationen zu dem Wettbewerb erhalten Sie bei:
Henning Dorstewitz
Communications & Public Affairs Sr. AssociateTel: +49 (0)40 808 179 145, Cell: +49 (0)162 219 33 66
E-mail:
Google Germany GmbH, ABC-Strasse 19, 20354 Hamburg
Der teamGLOBAL-Jugendkongress 2010 ist ein Projekt des Netzwerks teamGLOBAL der Bundeszentrale für politische Bildung, in Kooperation mit dem Katholisch-Sozialen Institut (KSI), dem Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds sowie den Young European Professionals (YEPs). Er findet vom 31. Oktober bis 2. November 2010 im KSI Bad Honnef (bei Bonn) statt.Unter dem Motto "Globalisierung gestalten!" werden auf dem Jugendkongress rund 200 Jugendliche im Alter von 16 bis 23 Jahren zusammenkommen, um sich über die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu informieren, mit anderen darüber auszutauschen und gemeinsam Zukunftsentwürfe zu entwickeln. Über 30 Workshops mit Themen von A wie Artenvielfalt, über W wie ?Wirtschaft neu denken' bis Z wie das 'Zusammenleben verschiedener Kulturen' bieten Raum für spannende Erkundungen, Planspiele, Gespräche mit Expert/innen und die Auseinandersetzung mit Leitbildern für die Globalisierung von morgen. Einen thematischen Schwerpunkt bildet in diesem Jahr Lateinamerika. Außerdem wird es ein spannendes Rahmenprogramm mit Musik, Live-Performance, Improvisations-Theater und vielem mehr geben. Kosten: Die Kosten für die Teilnahme am Programm, die Unterbringung sowie die Verpflegung werden von den Veranstaltern getragen. Zudem kann für die Teilnehmenden im Alter von 16 bis 23 Jahren ein Reisekostenzuschuss von bis zu 40 Euro pro Person übernommen werden. Anmeldung und weitere Informationen: Anmeldeschluss ist der 23. September 2010. Da die Anzahl der freien Plätze begrenzt ist, bitten wir um eine möglichst frühzeitige Anmeldung. Das Anmeldeformular und weitere Informationen rund um den tG-Jugendkongress 2010 finden Sie unter www.bpb.de/tg-kongress.
Das Internationale Jahr der Jugend hat begonnen, es steht unter dem
Leitgedanken "Our Year, Our Voice!". Jugendliche auf der ganzen Welt machen ein Jahr lang ganz besonders auf sich aufmerksam. Die
UN-Jugenddelegierten Clara Leiva Burger und Jens Christopher Parker
fordern von Politik und Gesellschaft: "Nehmt die Möglichkeiten, die
dieses Jahr bietet, wahr! Nehmt die Jugendlichen eures Landes ernst und
tretet mit ihnen in Dialog! Nutzt dieses Jahr als Chance das Engagement
und die Kompetenzen junger Menschen zu würdigen, um gemeinsam mit ihnen die Welt von heute und morgen zu gestalten." Zugleich appellieren sie an
alle Jugendlichen: "Zeigt, was in euch steckt und nutzt euer Jahr um euch besonders Gehör zu verschaffen. Lasst uns gemeinsam das
Internationale Jahr der Jugend feiern und gestalten!" Dialog und gegenseitiges Verständnis sind das Ziel des Internationalen Jahres der
Jugend, das von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde. Bis August 2011
soll verstärkt auf die Lebenswelt junger Menschen geachtet werden. Ihre
Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen stehen im Mittelpunkt.
Siehe auch: www.youtube.com/watch?v=MuWPfE1hRTw
Der Geschichtswettbewerb will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Der methodische Zugriff wird durch das »forschende Lernen« und den »lebensweltlichen Bezug« bestimmt: Jugendliche setzen sich mit Geschichte auseinander, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat – und oft bis in die Gegenwart nachwirkt.
Der Wettbewerb, seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet, greift relevante zeitgeschichtliche Themen auf. Zum Start der Ausschreibung wird das aktuelle Thema bekanntgegeben. Workshops und Fortbildungen für Multiplikator/innen finden bereits im Vorfeld statt. Weitere Informationen, regionale Termine und Angebote finden sich unter: www.geschichtswettbewerb.de
PM: Köln/Berlin. Die Ausbildung von Mitarbeitenden in der Jugendfreizeitarbeit muss besser werden. Deshalb haben mehrere Organisationen gemeinsam neue Schulungsmaterialien über Sexualität und Prävention erarbeitet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des transfer e.V. mit Sitz in Köln und des BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. mit Sitz in Berlin. Denn die Themen Sexualität und sexuelle Gewalt fordern bei Internationalen Begegnungen, Kinder- und Jugendreisen Multiplikator/innen und Jugendreiseleiter/innen besonders heraus.
Wichtig ist es, die unterschiedlichen Aspekte der Sexualität in die Ausbildung der Jugendreiseleiter/innen zu integrieren. Dabei muss es gelingen, den Teamer/innen wichtige Aspekte beider Seiten der Medaille zu vermitteln und ihnen ein praktikables Instrument mit modernen Methoden und aktuellen Inhalten an die Hand zu geben. Teamer/innen sollen die Angst davor verlieren, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Sie sollen lernen, sie an geeigneter Stelle bzw. zu gegebenen Anlässen einzubringen.
Mit Unterstützung der BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus Bonn und des FPD Forscher-Praktiker-Dialogs wurde 2008 ein Prozess zur Entwicklung einer Schulungsmappe "Sexualität" angestoßen, der durch diverse Multiplikatorentrainings im Rahmen der TiB Trainingsseminare Internationale Begegnung, Kinder- und Jugendreisen begleitet wird.
In diesem Sommer soll die entwickelte Schulungsmappe nun in einer Pilotphase erstmals von geschulten Organisationen im Rahmen ihrer Teamerausbildung und in der Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort eingesetzt werden. Dieser Einsatz wird von dem Projekt "Freizeitenevaluation" im Rahmen des FPD begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse der Schulung und der Pilotphase fließen in die Weiterentwicklung der Schulungsmappe ein, so dass Ende des Jahres eine fachlich fundierte und praktisch erprobte Arbeitshilfe veröffentlicht werden soll. Darüber hinaus wird ein trägerübergreifender "Ehrenkodex" für Teamer/innen sowie eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit der Thematik für Träger des Kinder- und Jugendreisens sowie Internationaler Begegnungen entwickelt.
Die Schulungsmappe und die Ergebnisse der Pilotphase im Sommer 2010 werden im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung Anfang 2011 präsentiert.
Kontakt und weitere Informationen:
Oliver Schmitz, Ritva K. Gleu,Stephan Schiller
Tel. 01 71-7 57 04 26, Tel. 01 63-2 43 63 57, Tel. 01 77-2 29 19 57
E-Mail:
E-Mail:
E-Mail:
transfer e.V.
Grethenstraße 30
50739 Köln
Tel.: 0221 95 921-90
Fax: 0221 95 921-93
BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.
Senefelderstraße 14
10437 Berlin
Tel. 030 - 666 475 23
Fax 030 - 666 475 24
Beschreibt das Leben mit digitaler Identität, als 14-26 Jähriger im
Jahr 2020, oder von Euch selbst im Jahr 2020, oder allgemein im Jahr
2020.
Ihr könnt Euch an folgenden Fragen orientieren:
Erwünschte Beitragsarten:
Wettbewerbseinreichungen
werden nur in deutscher Sprache angenommen. Als Beitrag für den
Wettbewerb könnt Ihr zwischen folgenden Möglichkeiten wählen:
Was Ihr gewinnen könnt:
Weitere Infos unter: www.sicherimnetz.de
Der Bremer Jugendring wird auch 2010/2011 in Kooperation mit Bremer Einrichtungen und Einzelpersonen verschiedene jugendpolitische Europaprojekte zur Förderung des strukturierten Dialoges durchzuführen.
Eine Veranstaltung, die im wörtlichen Sinne einen strukturierten Dialog in Bremen vorwärts bringen will, ist „Europe in your hands – Der Bremer Europa-Talk“. Unser Ziel ist es, Europa-ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Lehre zu gewinnen, die bereit sind, an Bremer Schulen und in Bremen Jugendeinrichtungen Fragen der Jugendlichen zum Thema Europa zu beantworten und mit diesen in einen Dialog zu treten.
Idee:
Schulen fragen beim Bremer Jugendring zu verschiedenen europäischen
Inhalten aus den oben genannten vier Bereichen an. Wir kontaktieren
dann unseren „ExpertInnen-Pool“ und organisieren ein Treffen im Jugendverband, in
der Schule oder einem anderen gewünschten Ort. Mittelpunkt bilden
dabei die von uns gestellten Europa-Sessel für den Gast und den/die
Moderator/in.
Ziel: Jugendliche in Bremen sollen über AnsprechpartnerInnen zu den verschiedensten europäischen Themen in einen nachhaltigen Dialog treten und aktiv beginnen, die Zukunft Europas selbst in die Hand zu nehmen.
Der Flyer zur Veranstaltung und die Dokumentation der ersten Projektphase können im Downloadbereich runtergeladen werden. Weitere Informationen über: Bremer Jugendring, Angela Ruess (siehe Kontaktdaten). Außerdem finden Sie unter dem Link "Europe in Your Hands" Texte und Fotos zu erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen.
So vielfältig und kreativ wie die Stimmen Europas war auch das Europa-Treffen von 60 engagierten Jugendlichen in Hamburg. Workshops, Diskussionen, Kunst, Tanz und Filme: Die Jugendkonferenz „take five for europe“ der norddeutschen Bundesländer ließ junge Menschen auf unterschiedlichste Weise über Europa ins Gespräch kommen.
Vom 28. Mai bis 30. Mai 2010 konnten engagierte Jugendliche aus den teilnehmenden Bundesländern im Hamburger Kulturpalast im Wasserwerk Europapolitiker und Europapolitikerinnen treffen und ihre Vorstellungen und Wünsche für Europa deutlich machen. In Workshops haben die jungen Menschen ihre Vorstellungen und Forderungen entwickelt und in den politischen Meinungsbildungsprozess eingebracht. Dabei ging es um:
- Jugend und Beschäftigung
- politischer Partizipation sowie
- die neue europäische Jugendstrategie
Ein vielfältiges und buntes kulturelles Rahmenprogramm mit HipHop-, New Style-, Graffiti-, Rap- und Film-Workshops bot zudem die Möglichkeit, sich dem Thema auch kreativ zu nähern und sich auszudrücken.
In den inhaltlichen Workshops wurden Ideen und Forderung an die Politik entwickelt, wie mit den EU-Jugendstrategien weiter umgegangen werden soll. Die Bundesländer sind zudem aufgefordert, die Ergebnisse regional aufzunehmen und weiter zu bearbeiten.
Die Bremer Gruppe hat dazu schon eigene Ideen entwickelt und wird mit weiteren Bremer Jugendlichen an einer nachhaltigen "Bremer" Umsetzung arbeiten. Termine und weitere Informationen werden frühzeitig bekanntgegeben!
Europa hat sich im Rahmen der neuen EU-Jugendstrategien vorgenommen, in einen strukturierten Dialog mit der Jugend zu treten, um diese als ExpertInnen in eigener Sache zu hören und aktiv politisch zu beteiligen. Dieser Dialog kann verschiedene Formen und Zielsetzungen haben. Gemeinsam mit der SPD hat der Bremer Jugendring am 05. Mai 2010 eine Veranstaltung in der Bürgerschaft Bremen organisiert, um über die Jugendstrategien und mögliche Fördermöglichkeiten zu informieren.
Die Projektgruppe des Bremer Jugendrings "Dance for Europe" hat als Auftakt den Dialog zwischen den Kulturen tänzerisch dargestellt und die Veranstaltung eröffnet. Claudius Siebel, Programmreferent von "Jugend in Aktion", der Nationalagentur "Jugend für Europa" hat die verschiedenen Fördermöglichkeiten aufzeigen, die Jugendlichen über das Programm offen stehen, um den Dialog aktiv mitzugestalten und eigene Projekte und Initiativen ins Leben zu rufen.
Zertifikat dieses Engagements ist auf europäischer Ebene der Youthpass, der an diesem Tag symbolisch besonders engagierte Jugendlichen aus Europa-Projekten des Bremer Jugendrings von Claudius Siebel übergeben wird. (Foto: Frederieke Miesner, Claudius Siebel, Alexander Kaatz, Laura Brandt, von links)
Information des DBJR zur Ausstellung eines Führungszeugnisses für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit:
Wegen einer dpa-Meldung vom 29. April, 11:32 Uhr möchten wir noch einmal auf das Hintergrundpapier zu Führungszeugnissen des Deutschen Bundesjugendrings hinweisen, das direkt unter www.dbjr.de zu finden ist.
Die dpa-Meldung:
Berlin (dpa) - Eine Gesetzesänderung zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen tritt an diesem Samstag (1. Mai) in Kraft. Wer beruflich oder ehrenamtlich Minderjährige betreut, erzieht oder ausbildet, muss auf Verlangen des Arbeitgebers ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, das auch über geringfügige Strafen Auskunft gibt. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Missbrauchsfälle in kirchlichen und anderen Einrichtungen bekannt. Bislang wurden im Zentralregister nur Strafen über 90 Tagessätze oder drei Monate Gefängnis festgehalten. Im erweiterten Führungszeugnis werden nun auch Strafen für Sexualdelikte erfasst, die unter diesen Grenzen liegen - etwa eine Verurteilung wegen Besitzes von Kinderpornografie oder Exhibitionismus. Die Neuregelung gilt für Schulen und Kitas, aber auch für andere Berufsgruppen, die viel mit Minderjährigen zu tun haben - zum Beispiel Schulbusfahrer, Bademeister und Leiter von Freizeitgruppen. Das Bundeszentralregistergesetz regelt, dass jeder Bundesbürger über 14 Jahren ein Führungszeugnis bekommen kann. Bundesrat und Bundestag verabschiedeten die Gesetzesänderung bereits im vergangenen Jahr.
WICHTIG IST:Die in der Meldung erwähnte Änderung im Bundeszentralregistergesetz
(BZRG) regelt nur: Ab 1. Mai KANN ein erweitertes Führungszeugnis AUCH
VON EHRENAMTLICHEN BEANTRAGT werden (nach §30a BZRG).
Die Änderung regelt NICHT, WER ein erweitertes Führungszeugnis VORLEGEN
MUSS!
Es gilt nach wie vor der der §72a SGB VIII, wonach ein Führungszeugnis
ausschließlich für BESCHÄFTIGTE PFLICHT ist, für EHRENAMTLICHE gibt es
diese Pflicht NICHT.
Michael Scholl, Deutscher Bundesjugendring (DBJR), Medien und Kommunikation, E-Mail:
Pressemitteilung 23.03.2010
Medienpädagogische Projekte können sich bewerben
Mit dem Dieter Baacke-Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus.
Nun wird der Dieter Baacke-Preis erstmals in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. In jeder Kategorie ist der Preis mit 2.000,- € dotiert.
Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz.
Der Preis richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Die Projekte sollten im Vorjahr entstanden sein oder im laufenden Jahr bis zur Bewerbungsfrist beendet sein.
Bewerbungsschluss ist der 31. August des laufenden Jahres.
Information/ Anmeldung: www.dieterbaackepreis.de
Kontakt:
GMK
Körnerstr. 3
33603 Bielefeld
fon: 0521.677
fax: 0521.67727
E-Mail:
Am 17. Febuar 2010 fand im Waldau-Theater in Kooperation mit der EUMAC Bremen ein Tanzworkshop für SchülerInnen mit anschließender
Podiumsdiskussion statt. Der Projekttag „Dance for Europe!“ diente u.a. dazu, Wünsche und Forderungen an die politischen Gäste zu formulieren, wie man in Bremen mit Traditionen und Kulturen in einem vereinten Europa umgehen soll, gegenseitiges Verständnis fördert und ideelle Grenzen abbaut.
Am
Vormittag studierten die teilnehmenden Jugendlichen gemeinsam mit dem
Choreografen Christian Wasilewski eine eigene Choreografie ein, um das
Ergebnis als Einstieg in die Diskussion zu präsentieren.
Bilder und weitere Informationen unter dem Link: Projekte!
„European Eat Art“ ist ein Projekt des Bremer Jugendrings in
Kooperation mit der Akademie Überlingen, den Jugendclubs Lilas Pause
und Hafen Höft der AWO Bremen und dem Kulturbüro Bremen-Nord.
Am Donnerstag, den 28. Januar 2010
kochten 20 Jugendlichen im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack elf
verschiedenene europäische Gerichte um diese dann gemeinsam mit
geladenen Gästen zu verköstigen. Das gemeinsame Essen wurde
gleichzeitig dazu genutzt werden, Fragen zu stellen und zu diskutieren:
Welche Bedeutung hat die EU für mein Leben hier vor Ort?
Welche Konzepte gibt es, um Jugendliche vor Ort zu unterstützen?
Welche Wünsche und Forderungen haben Jugendliche eigentlich an die EU?
Wie kann die EU auch auf der lokalen Ebene für Jugendliche wirksam und merkbar werden?
Weiterlesen unter "Projekte" ...
Prof. Dr. Emanuel Richter präsentiert in 5 Blöcken 20 Fragen an Europa, die uns zu einer demokratischen Selbstbefragung anleiten wollen. Ziel ist nicht die reine Wissensvermittlung, sondern die Bestimmung und Ergründung unserer eigenen Einstellungen gegenüber Europa. Die Fragen werden ausführlich erläutert, Zeichnungen und Grafiken sowie einer "Service-Ecke" zur weiterführenden Literatur und Internetseiten runden die Informationen ab. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, dass auf kurzweilige und kreative Weise dazu anregt, über Europa nachzudenken.
Richter, Emanuel (2007): 20 Fragen an Europa. Anleitung zu einer demokratischen Selbstbefragung. Verlag Barbara Budrich, Opladen Farmington Hills, ISBN 978-3-86649-099-04


