
RSS-Feeds
Am 19. April von 17 bis 21 Uhr lädt die AG
Interkulturelle Öffnung des Bremer Jugendrings zu einem Fachtag ins
LidiceHaus ein. Mit der Durchführung des Fachtages möchten wir
eine Gelegenheit bieten, sich mit dem Thema Interkulturelle Öffnung
gemeinsam auseinandersetzen. Eingeladen sind die Vorstände,
Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen der Verbände, Jugendinitiativen
und Vereine junger Migrant_innen den Fachtag in Bremen als Auftakt zu
nutzen, gemeinsame Ziele zu diesem Thema zu formulieren und sich über
Wege hin zur Öffnung von Strukturen und Kooperationen auszutauschen. Input-Austausch-Vernetzung sind die Schwerpunkte, mit denen
wir das Thema Interkulturelle Öffnung an diesem Nachmittag
bearbeiten wollen.
Als Referenten haben wir Ansgar Drücker
von IDA e.V. eingeladen, der auf die interkulturelle Öffnung der
etablierten Jugendverbände der
Mehrheitsgesellschaft und die
Unterstützung von Vereinen junger
MigrantInnen/Migrantenjugendselbstorganisationen sowie die
Öffnung von Ring- und Förderstrukturen für sie eingehen wird.
In einer anschließenden gemeinsamen Diskussionsrunde wollen
wir uns über Anknüpfungspunkte in der gemeinsamen Arbeit
austauschen und Ideen für die praktische Umsetzung entwickeln.
Mit
einer Partnerbörse und der Möglichkeit, Eure Verbände und
Initiativen in Form von Filmclips, Plakaten oder Informationsmaterial
aus Euren Verbänden und Initiativen vorzustellen, soll der Fachtag
auch dazu genutzt werden, sich untereinander auszutauschen und neue
Vernetzungsmöglichkeiten und Kooperationsprojekte aufzutun.
Anmeldungen für den Fachtag (Name, Mail-Adresse, Essen
alles/vegetarisch/vegan) bitte an die Geschäftsstelle des Bremer
Jugendrings senden.
Flyer zum Fachtag
Sich mit europapolitischen Jugendthemen in einzelnen Workshops auseinanderzusetzen und mit Politikerinnen und Politikern über die Ergebnisse ins Gespräch zu kommen war am 07. bis 09. Dezember 2012 auf der Regionalkonferenz „Take Five for Europe“ in Bremen möglich. Das Landesjugendamt Bremen und der Bremer Jugendring hatten in Kooperation mit den drei norddeutschen Bundesländern Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg Jugendliche nach Bremen zu einem Austausch zwischen Jugendlichen und Politik im Rahmen des Strukturierten Dialogs eingeladen.
Wer nicht dabei war, kann sich jetzt einen Eindruck der Veranstaltung über die fertigen Dokumentationen verschaffen. Eine schriftliche Dokumentation der Veranstaltung einschließlich der Auswertung und Empfehlungen für folgende Veranstaltungen zum Strukturierten Dialog liegt in Form einer
als pdf-Datei vor. Die filmische Dokumentation des Wochenendes ist auf YouTube unter folgendem Link einsehbar:
www.youtube.com/watch?v=QulniX2mrwc
Die nächste "Take Five for Europe" Veranstaltung wird vom 18. bis 20. Oktober in Schleswig-Holstein stattfinden. Wer Lust hat mitzukommen, kann sich in der Geschäftsstelle des Bremer Jugendrings melden.
Wir Jugendverbände im Land Bremen leisten täglich wichtige Arbeit, um die Inklusion, Partizipation und Förderung von jungen Menschen zu unterstützen. Durch offene und aufsuchende Angebote, durch Jugendbildungsarbeit, durch Projekte und Kooperationen mit (Ganztags)schulen bieten wir Jugendlichen vielfältige und qualitativ hochwertige Möglichkeiten, um sich einzubringen und auszudrücken.
Dabei werden an die Kinder- und Jugendförderung und auch die Jugendverbandsarbeit von der Politik immer neue Anforderungen gestellt (Stärkere Kontrolle von Ehrenamtlichen in Bezug auf den Kinderschutz, Mitwirkung an der Erarbeitung und Umsetzung von Leitlinien, z.B. im Bereich Gendersensibilität und Interkulturalität, Qualitätsmanagement), die wichtig sind und deren Realisierung Zeit und Geld kostet.
Die Mittel für Kinder- und Jugendförderung im bremischen Haushalt wachsen mit diesen Herausforderungen nicht mit. Im Gegenteil wurden sie seit Jahren weder an die Inflation noch an die notwendigerweise steigenden Personalkosten angepasst.
Damit stehen für die Interessen von Kindern und Jugendlichen in Bremen jährlich weniger Mittel zur Verfügung.
Eine Anpassung der finanziellen Mittel an die Preissteigerungen der vergangenen und künftigen Jahre ist unabdingbar, damit wir unseren Aufgaben im Sinne der jungen Menschen weiter nachkommen können. Durch die seit Jahren chronische Unterfinanzierung sind die einzelnen Projekte nicht mehr in der Lage, die mangelhafte finanzielle Ausstattung der Kinder- und Jugendförderung des Landes Bremen weiter abzupuffern. Die turnusmäßig jährlich wiederkehrende und stets nicht erfüllte Forderung nach 5% mehr Mittel für die Kinder- und Jugendförderung kann daher mittlerweile auch nicht mehr ausreichen.
Wir fordern die Bürgerschaft des Landes Bremen daher in aller Deutlichkeit auf, die Mittel für die Jugendverbandsarbeit im Doppelhaushalt 2014/2015 um 15 % aufzustocken.
(einstimmig bei zwei Enthaltungen beschlossen von der Vollversammlung des Bremer Jugendrings am 30. November 2012)
Beschluss als PDF-Dokument herunterladen
Mit der vorliegenden Stellungnahme nimmt die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ eine jugendpolitische Bewertung dieses Programmentwurfs vor. Die AGJ hat schon früh deutlich formuliert, dass sie ein eigenständiges Jugendprogramm mit eigener Haushaltslinie bevorzugt hätte. In Übereinstimmung mit Bund, Ländern und zivilgesellschaftlichen Akteuren warnte sie vor einer Integration der Bereiche Bildung, Jugend und Sport in einem bildungs- und arbeitsmarktpolitisch ausgerichteten Gesamtprogramm, weil die Förderziele eines solchen Programms – ungeachtet vertraglicher Aufgaben der EU – auf unmittelbare wirtschaftliche Verwertbarkeit beschränkt wären, weil der klar profilierte Jugendbereich geschwächt würde und weil zentrale Zielgruppen ausgeschlossen blieben.
Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ zum Vorschlag der EU-Kommission für eine Verordnung des Europäischen Parlaments und des Rates zur Einrichtung des EU-Programms „ERASMUS FÜR ALLE“ für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport KOM(2011) 788 / 3
zum Download der Stellungnahme
zur Internetpräsenz der AGJ
Bereits zum zweiten Mal ruft die Initiative „Deutschland – Land der Ideen“ den bundesweiten Wettbewerb „Ideen für die Bildungsrepublik“ aus – gemeinsam mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und der Vodafone Stiftung Deutschland. Schirmherrin des Wettbewerbs ist Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Ausgezeichnet werden Projekte und Initiativen, die in vorbildlicher und nachhaltiger Weise mehr Bildungschancen für Kinder und Jugendliche ermöglichen.
http://www.land-der-ideen.de/de/bildungsideen/ideen-fuer-bildungsrepublik
Auf einem 25.000 qm großen Gelände plant die Wirtschaftsförderung Bremen die Errichtung eines Parks. Der Vorschlag des Sportgarten e.V., dort Bewegungsangebote für Jugendliche in das Parkkonzept dauerhaft zu integrieren, findet die Zustimmung von Beirat und Wirtschaftsförderung Bremen.
Wie das Projekt konkret aussehen soll, wollen Jugendliche jetzt im Haus der Bürgerschaft präsentieren.
Ort: Haus der Bürgerschaft
Zeit: Dienstag, 14. Februar, ab 14 Uhr.
Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände rufen gemeinsam auf, am Donnerstag, den 23.Februar 2012, 12:00 Uhr, für eine Schweigeminute in der Arbeit inne zu halten, um der Opfer rechtsextremistischer Gewalt zu gedenken. Die Schweigeminute findet zeitgleich mit dem zentralen Staatsakt der Verfassungsorgane des Bundes für die Opfer rechtsextremistischer Gewalt statt.
Der nächste Kindergipfel findet vom 07.-10.06.2012 in Nürnberg statt. Und du kannst dich jetzt anmelden! Lade dir einfach den druckfrischen Kindergipfel Flyer unter http://www.kindergipfel.de/files/get/8921/Kindergipfel_Flyer.pdf
Worum geht es beim Kindergipfel 2012? Einer für alle, alle gegen einen: Tatort DisKRIMInierung! So lautet das Motto des Kindergipfels 2012. Egal ob Diskriminierung von Flüchtlingen, Rechtsextremismus oder Ausgrenzung durch "Anderssein" - gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung in unserer Gesellschaft können wir nur gemeinsam angehen. Niemand möchte diskriminiert oder ausgegrenzt werden! Ihr habt Ideen, was ihr dagegen tun könnt? Dann seid ihr auf dem Kindergipfel 2012 genau richtig! Eure Ideen wollen wir auf dem Kindergipfel 2012 sammeln und den PolitikerInnen präsentieren.
Beim Spitzentreffen gegen Rechtsextremismus im Bundesinnenministerium kritisierte der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) die Präventionsarbeit der Bundesregierung gegen Rassismus und rechte Gewalt. Der DBJR warnt davor, Maßnahmen gegen rechte Gewalttaten nur unter sicherheitspolitischen Gesichtspunkten zu diskutieren. „Den Jugendverbänden geht es mit ihrer Arbeit darum, menschenfeindliches Gedankengut zurückzudrängen und Gewalt zu verhindern“, sagt Julia Böhnke, stellvertretende DBJR-Vorsitzende. Vor allem die präventive Arbeit der Zivilgesellschaft muss unterstützt und gefördert werden – insbesondere in strukturschwachen Gebieten.
Außerdem muss die sogenannte Demokratie-Erklärung zurück genommen werden. Nach Ansicht der Jugendverbände ist die 2011 eingeführte „Extremismusklausel“ eine bürokratische Schikane, welche die Präventionsarbeit behindert. Julia Böhnke dazu: „Wir haben in dem Gespräch heute noch einmal deutlich gemacht, dass die Extremismusklausel uns in unserem Kampf gegen Rechts behindert.“
Der Landesjugendring NRW bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Jugendverbänden ab sofort wertvolle Tipps und Arbeitsmaterialien zur interkulturellen Öffnung. Kostenfrei kann der Inter-Kulturbeutel bestellt werden, der unter dem Motto "Bitte öffnen" eine ganze Reihe von Informationen, Anregungen und Umsetzungsideen rund ums Thema enthält.
Der vom Jugendministerium des Landes NRW geförderte Inter-Kulturbeutel ist daher ganz gezielt für ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Jugendverbänden entwickelt worden. Und die enthaltenen Materialien lassen sich sowohl in Gremiensitzungen, Juleica-Schulungen und auf Fortbildungen als auch im Rahmen von Projekten oder Freizeiten sehr einfach einsetzen. Grundlage für die Erstellung waren die gesammelten Erfahrungen aus dem "Projekt Ö" und aus den Verbänden in der AG Interkulturelle Öffnung im Landesjugendring NRW.
Der Inter-Kulturbeutel enthält folgende Materialien:
Der Inter-Kulturbeutel wird seit dieser Woche an Jugendverbände in Nordrhein-Westfalen verschickt. Bis zu fünf Exemplare können zudem kostenfrei beim Landesjugendring NRW bestellt werden.
Ergänzt werden diese Materialien ab März durch das Mitmach-Portal bitte-oeffnen.de
Vor dem Hintergrund der bisherigen Erkenntnisse im Zusammenhang mit der
rechtsextremistischen Mordserie haben Bundesministerin für Familien, Senioren,
Frauen und Jugend Dr. Kristina Schröder und Bundesminister des Inneren Dr.
Hans-Peter Friedrich heute (Dienstag) zum "Spitzentreffen gegen
Rechtsextremismus" eingeladen. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern
gesellschaftlicher Organisationen sowie der Kirchen und Religionsgemeinschaften
haben die beiden Minister damit ein entschlossenes Zeichen gegen
Rechtsextremismus in unserer Gesellschaft gesetzt.
In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Rechtsextremisten insgesamt
zurückgegangen. Diese Entwicklung spiegelt sich jedoch nicht in allen Bereichen
der rechtsextremistischen Szene wider. Anlass zur Sorge geben der erhebliche
Zuwachs des neonazistischen Spektrums und die steigende Gewaltbereitschaft
innerhalb der Neonazi-Szene.
An dem heutigen Spitzentreffen haben Vertreter des Deutschen Olympischen
Sportbundes (DOSB), des Deutschen Fußball Bundes (DFB), des Deutschen
Gewerkschaftsbundes (DGB), des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, der
Deutschen Bischofskonferenz, des Zentralrats der Juden in Deutschland, des
Zentralrats der Muslime in Deutschland, des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma,
der Alevitischen Gemeinde Deutschland, der Türkisch-Islamischen Union der Anstalt
für religion e.V. (DITIB) sowie Vertreter der Griechisch-Orthodoxen Metropolie
von Deutschland, der Bundesarbeitsgemeinschaft für Freie Wohfahrtspflege (BAGFW),
der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), des Bundesausschusses für
Politische Bildung, des Vereins "Gegen Vergessen - Für Demokratie", des
Anne-Frank Zentrums, der Amadeu-Antonio Stiftung, des Deutschen
Bundesjugendrings, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung
sowie der Stabsstelle des Kooperationsverbundes der Jugendsozialarbeit
teilgenommen. Sie alle zeigen durch ihre Teilnahme und ihr tägliches Handeln die
Bereitschaft, sich aktiv für Demokratie und die freiheitliche Grundordnung
einzusetzen und an der Prävention und Bekämpfung von Rechtsextremismus in
Deutschland mitzuwirken.
Weitere Informationen finden Sie unter www.bmfsfj.de
Mit Verwunderung hat der Vorstand des Bremer Jugendrings die Äußerungen
des Beiratssprechers Peter Rüdel zur Vergabe der Mittel der Kinder- und
Jugendförderung im Stadtteil Östliche Vorstadt zur Kenntnis genommen. Im
Weser-Kurier und in der Bremen-Ausgabe der taz hatte Rüdel erklärt, der
Beirat werde der Bewilligung von Fördergeldern für das BDP Haus am
Hulsberg aus dem Stadtteilbudget Östliche Vorstadt widersprechen, weil
der Träger einem Mitarbeiter gekündigt hat, die Gründe hierfür aber
nicht öffentlich macht. Zudem wurde die Überlegung formuliert, eine
zukünftige Förderung von einem bestimmten Kooperationsverhalten des
Trägers abhängig zu machen.
Der Vorstand weist diesen Versuch in die Autonomie eines Jugendverbandes
einzugreifen entschieden zurück.
Der Bund Deutscher PfadfinderInnen ist ein bundesweit aktiver
Jugendverband, der sich in vielseitiger Weise für die Belange
Jugendlicher einsetzt, jungen Menschen Raum bietet sich in
verschiedensten Projekten zu verwirklichen und der basisdemokratisch,
konsum- und gesellschaftskritisch, natur- und erlebnisorientiert,
antirassistisch und geschlechterbewusst agiert. Er trägt mit seiner
Arbeit zur Weiterentwicklung einer demokratischen Gesellschaft bei.
Seit dem Jahr 2000 wird über die Mittelverteilung für die
stadtteilbezogene Kinder- und Jugendförderung unter Beteiligung der
Beiräte auf Stadtteilebene entschieden. Im Rahmen ihres vom
Jugendhilfeausschuss beschlossenen Stadtteilbudgets entscheiden
Sozialzentrum, freie Träger und Beirat im Konsensprinzip über die
Schwerpunktsetzungen in ihrem Stadtteil. Dieses Verfahren trägt dazu
bei, die Angebote für Kinder und Jugendliche im Stadtteil bedarfsgerecht
entwickeln zu können. Die Zusammenarbeit im Controlling Ausschuss
basiert auf gegenseitigem Respekt und partnerschaftlicher
Zusammenarbeit. Diese gemeinsame Basis wird nun vom Beirat Östliche
Vorstadt durch die Äußerungen seines Beiratssprechers in Frage gestellt.
Der Vorstand des Bremer Jugendrings sieht in dem Agieren des Beirats
Östliche Vorstadt und insbesondere in den Äußerungen seines Sprechers
einen Angriff auf die Eigenständigkeit der freien Träger der Kinder- und
Jugendhilfe in Bremen. Basis für die Entscheidung über Zuwendungen der
Kinder- und Jugendförderung muss das fachliche Konzept und die Qualität
des Angebots sein aber nicht das Wohlverhalten des Trägers gegenüber dem
Beirat. Am Konzept des Angebots, dem der Beirat nun die Förderung
streichen will, hat sich aber nichts Grundsätzliches geändert. Dieses
Konzept wird auch vom Beirat nicht in Frage gestellt. Die Haltung des
Beirats und seines Sprechers kann daher nur als Maßregelung gegenüber
einem Träger interpretiert werden. Der Vorstand des Bremer Jugendrings
rät dem Beirat Östliche Vorstadt dringend an, seine Position zu
überdenken und zu einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit bei der
Vergabe der Mittel der stadtteilbezogenen Kinder- und Jugendförderung
zurück zu kehren.
Der Vorstand des Bremer Jugendrings ist erstaunt, dass am 14. Dezember 2011 der Rapper Kollegah in der Discothek Modernes auftreten soll. Seine Texte transportieren in brutal diskriminierender Weise gewalttätiges, sexistisches und homophobes Gedankengut. Das Argument, diese Texte seien „szeneüblich“, können wir an dieser Stelle nicht nachvollziehen: Auch eine als „üblich“ aufgefasste menschenverachtende Aussage bleibt eine menschenverachtende Aussage.
Der Bremer Jugendring stellt sich der Aufgabe, das Aufleben nationalistischer, rassistischer, totalitärer und militaristischer Tendenzen innerhalb der Jugend zu bekämpfen. Deshalb setzen wir uns gegen menschenverachtende Einstellungen und menschenverachtendes Verhalten ein.
Menschenverachtenden Einstellungen, verpackt in musikalische Unterhaltung, eine öffentliche Plattform zu bieten lehnen wir entschieden ab. Deshalb fordern wir das Modernes auf, von dem geplanten Konzert Abstand zu nehmen und sich öffentlich von den diskriminierenden „Wortspielen“ des Rappers Kollegah zu distanzieren.
Auf der Vollversammlung des Bremer Jugendrings am 25. November 2011 in Bremerhaven wurde Stefan Hirsch (Jugendwerk der AWO) erneut zum Vorsitzenden gewählt. Zu seinen Stelvertreterinnnen wurden Ima Drolshagen (DGB-Jugend), Maren Hauck (BDP), Kim Annakathrin Ronacher (DGB-Jugend) und Jana Sämann(NFJ) gewählt.
Im Internet können wir uns mit Freunden treffen oder neue Leute kennenlernen über die ganze Welt verteilt. Aber was ist die Kehrseite? Belästigung, Diskriminierung von und Gewalt gegen Mädchen und Frauen im Internet. Wie sind deine persönlichen Erfahrungen? Die Teilnahme an der Umfrage wird bis zum 9. November 2011 möglich sein.
In Vorbereitung des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen, der alljährlich am 25. November 2011 stattfindet, starten die Bremische Gleichstellungsstelle und das Online-Magazin frauenseiten.bremen.de eine Online-Umfrage. Sie fragt nach den Erfahrungen junger Frauen und Mädchen im Netz, besonders hinsichtlich Belästigungen, Beleidigungen und Diskriminierung.
Die Umfrage findet ihr direkt unter: http://bit.ly/qB0wXH oder www.frauen.bremen.de/aktuelles/umfrage
Der Bremer Jugendring als Landesarbeitsgemeinschaft der Bremer Jugendverbände setzt sich für demokratische Grundwerte ein. Seine Mitgliedsorganisationen befähigen junge Menschen zur aktiven Mitgestaltung der freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft.
Das Bekenntnis zu den freiheitlich demokratischen Grundwerten und der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland, wie in der „Demokratieerklärung" gefordert, ist für den Bremer Jugendring und seine Mitgliedsorganisationen eine Selbstverständlichkeit und stellt eine Grundlage der Jugendarbeit in Bremen dar. Dies wurde bereits 1947 in der Präambel zur Satzung des Landesjugendrings verankert und in die Satzung des Bremer Jugendrings übernommen.
Der Bremer Jugendring lehnt jedoch die vom Bundesfamilienministerium von Trägern von Projekten gegen Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus geforderte sogenannte „Demokratieerklärung gegen Extremismus" ab. Sie stellt nicht nur die Träger von Projekten, sondern die gesamte Zivilgesellschaft unter Generalverdacht.
Als äußerst problematisch empfindet der Bremer Jugendring den Zusatz zur „Demokratieerklärung", dessen Handlungsanweisungen aus unserer Sicht weder demokratisch legitimiert noch hilfreich für die Arbeit vor Ort sind. Die wichtigste Grundlage für eine konstruktive Arbeit vor Ort in einem ohnehin schon schwierigen Themenfeld ist das gegenseitige Vertrauen der Kooperationspartner /-innen.
Das vom BMFSFJ geforderte Vorgehen schafft eine Basis des Misstrauens, indem den Engagierten vor Ort grundsätzlich eine Kooperationsbereitschaft mit antidemokratischen Partnern und Partnerinnen unterstellt und somit die gesamte Zivilgesellschaft unter Generalverdacht gestellt wird.
Den in den Leitlinien des Bundesprogramms angeführten Zielen, sowohl ziviles Engagement und demokratisches Verhalten zu fördern als auch die Vernetzung und den Aufbau von Beratungsnetzwerken zu unterstützen, wirkt die „Demokratieerklärung" in ihrer aktuellen Form eindeutig entgegen.
Dass das BMFSFJ die Förderung der Bundesprogramme „Toleranz fördern - Kompetenz stärken" sowie „Initiative Demokratie stärken" von der Unterzeichnung der „Demokratieerklärung" abhängig macht, empfindet der Bremer Jugendring als Erpressung des BMFSFJ gegenüber den Trägern entsprechender Projekte.
Der Bremer Jugendring erachtet es als unerlässlich, die bundesweit massiven Proteste und Vorbehalte gegenüber dieser Maßnahme zu berücksichtigen und fordert das BMFSFJ daher auf, die „Demokratieerklärung" in ihrer aktuellen Version umgehend zurückzunehmen.
Beschlossen vom Vorstand des Bremer Jugendrings am 4. Oktober 2011
Und wie leben wir? Perspektivenwechsel helfen Ihren Schülern, ihr eigenes Leben in Zusammenhang mit der Einen Welt zu sehen: Was können wir dafür tun, dass sich unser Zusammenleben in der Einen Welt verbessert? Was sind soziale, wirtschaftliche, ökologische und politische Faktoren für eine gerechte und partnerschaftliche, nachhaltige Entwicklung?
Der Schulwettbewerb des Bundespräsidenten zur Entwicklungspolitik hat das Ziel, den Lernbereich Globale Entwicklung im Unterricht aller Jahrgangsstufen zu unterstützen und Kinder und Jugendliche für die Eine Welt zu sensibilisieren und zu aktivieren.
Schüler der Klassen 1 bis 13 werden alle zwei Jahre aufgerufen, sich mit aktuellen Themen der Globalen Entwicklung zu beschäftigen – in Texten, Filmen, Kunstwerken, Theater- oder Musikstücken, Plakaten oder digitalen Arbeiten: Alles ist erlaubt!
weiter zur Internetpräsenz des Wettbewerbs
Der Bremer Jugendring ist jetzt auch im Stadtbild präsent. Das Logo "Bremen goes Europe", das gemeinsam mit einer Projektgruppe Jugendlicher für die Europaprojekte entwickelt wurde, ist nun in der Vahr auf einem Stromkasten verewigt worden. Die Bremer Maulwürfe der JUS waren von dem Motiv so überzeugt, dass sie es zur Verschönerung des Stadtbildes genutzt haben. Wir freuen uns, dass die kreative Arbeit mit Jugendlichen so positive Ergebnisse hat und bedanken uns bei den Bremer Maulwürfen für die gelungene Umsetzung!!
Die EU ist für ihre Tendenz zu komplizierten Begriffen bekannt. Der
Strukturierte Dialog bildet da gewiss keine Ausnahme. Was sich genau hinter dieser etwas sperrigen Bezeichnung verbirgt und welche
Möglichkeiten der Strukturierte Dialog konkret bietet, ist vielen noch
unklar.
Nun ist eine Broschüre für Fachkräfte und
Multiplikatoren/-innen der Jugendarbeit erschienen, die versucht, Licht
ins Dunkel zu bringen, und dazu motivieren möchte, im Rahmen des
Strukturierten Dialogs aktiv zu werden.
Der erste Teil beschreibt ausführlich, welche Idee und welches Konzept
sich hinter dem Strukturierten Dialog verbergen und wie er derzeit
umgesetzt wird. Der zweite Teil liefert Anregungen und praktische Tipps
für diejenigen, die mit eigenen Aktivitäten und Projekten zum
Strukturierten Dialog aktiv werden wollen.
Das Praxisbuch steht unter http://www.strukturierter-dialog.de/pb/praxisbuch.pdf
zum Download zur Verfügung und kann kostenlos unter www.dbjr.de/publikationen
bestellt werden (Versandkosten werden in Rechnung gestellt).
Es ist wieder soweit: Das Bündnis für Demokratie und Toleranz - gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) sucht auch im elften Jahr seines Bestehens mit dem Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz" nach vorbildlichen, zur Nachahmung geeigneten zivilgesellschaftlichen Projekten für eine demokratische und tolerante Gesellschaft. Einsendungen empfängt das BfDT vom 8. Juli bis zum 30. September 2011.
Gerade in den letzten Monaten ist die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements national und international in vielfältiger Art und Weise deutlich geworden. Demokratie bedeutet, sich in die eigenen Angelegenheiten im Land einzumischen; sie beginnt in der Familie, in der Schule, in der Freizeit. Wir wollen Einzelpersonen und Gruppen, die dort und anderswo das Grundgesetz auf kreative Weise mit Leben füllen, für ihr Engagement würdigen. Und wir wollen erfolgreiche Projekte bundesweit bekannt machen, um damit zur Umsetzung in anderen Regionen und thematischen Zusammenhängen anzuregen. Den preisgekrönten Initiativen und Projekten winken Geldpreise im Wert von 2.000 bis 5.000 € und eine verstärkte Präsenz in der Öffentlichkeit.
Die Registrierung zur Teilnahme ist ganz einfach. So geht's: Das Formblatt für Ihre Anmeldung zum Wettbewerb finden Sie hier und unter: www.buendnis-toleranz.de/aktiv-2011.
Drei Tage nach dem 21. Geburtstag der UN-Kinderrechtskonvention ging die
neue Website www.Für-Kinderrechte.de online. Unter www.wir-falken.de ist der Verlauf
der Veranstaltung kurz dokumentiert.
"Für-Kinderrechte.de" ist die erste Internet-Plattform in Deutschland,
auf der sich Kinder speziell zum Thema Kinderrechte untereinander
austauschen und vernetzen können.
Die Website bietet Kindern und Jugendlichen einen altersgerechten und
sicheren Surfraum. Durch Spiele, Geschichten und Bastelideen lernen
Kinder und Jugendlichen ihre, durch die UN-Kinderrechtskonvention
verbrieften, Rechte kennen. Die Ah!-Meise ist immer dabei. Die Seite ist
komplett werbefrei und alle Angebote der Website können genutzt werden,
ohne dafür persönliche Daten preiszugeben.
Am 02.November 2010 fand in Bremen die EU-Jugendkonferenz "Your Ideas 4 Europe"statt. Diese
ist eine Folgekonferenz der Veranstaltung "Take 5 for Europe" , die
im Mai in Hamburg stattfand und an der 60 Jugendlichen aus vier
Nord-Bundesländern teilgenommen haben. Die in Hamburg erarbeiteten
Ergebnisse zu verschiedenen Schwerpunkte der EU-Jugendpolitik wurden
jetzt in jedem der teilnehmenden Bundesländer publik gemacht und
diskutiert, um jeweils passende Umsetzungen der Forderungen
zu vereinbaren und nachhaltig an einem Dialog über relevante Themen
der europäischen Jugendpolitik zu arbeiten.
Die Konferenz fand im
EuropaPunktBremen und der Bürgerschaft statt. Vormittags gab es
eine Workshop-Phase, ab 14:00 Uhr dann eine Präsentation und
ein World-Café, in dessen Rahmen die Jugendlichen mit verschiedenen
geladenen Gästen die am Vormittag erarbeiteten Forderungen
diskutierten und Verabredungen trafen. Im Sinne des von der EU geforderten Strukturierten Dialogs mit der
Jugend ist es ein wichtiges Zeichen, dass Jugendliche mit ihren
Gedanken und Wünschen erst genommen werden. Eine Möglichkeit dazu
ergibt sich, wenn sich PolitikerInnen, andere Verantwortliche aus
den Bereichen Wirtschaft/Kultur/Bildung und Jugendliche bei einer
solchen Konferenz in einem eher informellen Rahmen treffen und auf
Augenhöhe diskutieren können.
Im Rahmen der Konferenz sind einige konkrete Ideen entstanden, an denen weiter gearbeit wird und die dann von den Jugendlichen in den Europaauschuss der Bürgerschaft eingebracht werden können. Europa vor Ort mitzugestalten ist das Ziel solcher Veranstaltungen, und diesem sind wir einen großen Schritt näher gekommen.
Bürgermeister Jens Böhrnsen hat am 26.10.2010 im Festsaal von Radio Bremen vor etwa 100 Gästen das interaktive Portal "Spurensuche Bremen" öffentlich freischaltet. Die "Spurensuche Bremen " sammelt und archiviert eine Vielzahl an Informationen, Filmen, Tondokumenten und Bildern zur Zeitspanne von 1933-1945 in Bremen. Über eine interaktive Karte können die Spuren angesteuert werden und man erhält spannende Hintergrundinformationen zum Widerstand, Engagement und Zivilcourage in Bremen, über Gewalt im Faschismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit. Zudem hat man in dem Portal auch die Möglichkeit, selbst Spuren anzulegen.
Das
Portal soll insbesondere jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich
mit der Zeit von 1933-1945 in Bremen zu beschäftigen. Sie
erfahren so eine Menge über diese Zeit und können selbst auch eigene
Spuren anlegen bzw. sich mit Projekten zu dem Thema an der Weiterentwicklung der Homepage beteiligen.
Das Portal
"Spurensuche Bremen" wurde von Studenten der Hochschule Bremen
entwickelt und wird von ehrenamtlichen Redakteuren inhaltlich gestaltet, die gerne noch Unterstützer aufnehmen. "Spurensuche Bremen" ist ein Projekt des Vereins "Erinnern für die
Zukunft" und wird unterstützt von Radio Bremen.
"Die heutige junge Generation in Deutschland bleibt zuversichtlich: Sie lässt sich weder durch die Wirtschaftskrise noch durch die unsicher gewordenen Berufsverläufe und -perspektiven von ihrer optimistischen Grundhaltung abbringen. Tatsächlich ist der Anteil der Optimisten sogar noch gestiegen. Die Zuversicht der Jugendlichen aus sozial schwachen Haushalten ist dagegen weiter gesunken. Die Kluft zwischen den Milieus hat sich mithin noch verstärkt. Das ist das Ergebnis der 16. Shell Jugendstudie, die heute in Berlin vorgestellt wurde. Die Untersuchung wurde gemeinsam von den Bielefelder Sozialwissenschaftlern Professor Dr. Mathias Albert, Professor Dr. Klaus Hurrelmann und Dr. Gudrun Quenzel sowie einem Expertenteam des Münchner Forschungsinstitutes TNS Infratest Sozialforschung um Ulrich Schneekloth im Auftrag der Deutschen Shell verfasst. Dazu wurden Anfang des Jahres mehr als 2.500 Jugendliche im Alter von 12 bis 25 Jahren zu ihrer Lebenssituation, ihren Glaubens- und Wertvorstellungen sowie ihrer Einstellung zur Politik befragt. (...)
Bereits seit 1953 beauftragt Shell in Deutschland unabhängige Forschungsinstitute mit der Erstellung von Studien, um Sichtweisen, Stimmungen und Erwartungen von Jugendlichen zu dokumentieren. Die Shell Jugendstudie, die mittlerweile schon zum 16. Mal herausgegeben wurde, präsentiert nicht nur eine aktuelle Sicht auf die Jugendgeneration, sondern gibt auch konkrete gesellschaftspolitische Denk- und Diskussionsanstöße. Als Langzeitberichterstattung ermöglicht sie es, Entscheidern eine Grundlage für gesellschaftliches und politisches Handeln bereitzustellen. Mit diesem fortwährenden Engagement für die Jugendforschung nimmt Shell in Deutschland seit Jahrzehnten die Möglichkeit wahr, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen.
Die 16. Shell Jugendstudie ist im Fischer Taschenbuch Verlag unter dem Titel „Jugend 2010“ erschienen und ist im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-596-18857-4, € 16,95, sFr. 25,90).
Druckfähiges Bildmaterial sowie weitere Informationen zur 16. Shell Jugendstudie
„Jugend 2010“ unter: shell.de/jugendstudie."
Thilo Sarrazin hat die Debatte um die Integrationswilligkeit "deutscher" Muslime neu entfacht, wobei es sich hier meist um eine abstrakt-intellektuelle Auseinandersetzung mit den Thema handelt. In der Studie von Ahmet Toprak kommen die sogenannten "Integrationsunwilligen" selbst zu Wort und nehmen in Interviews Stellung zu Themen wie Ehre/Ehrenmorde, Kopftuch, Zwangsehe, Gewalt, Gleichberechtigung u.a. Ingesamt wurde 124 TeilnehmerInnen mit Migrationshintergrund aus Kulturvereinen, Jugendzentren, Schulen, Frauengruppen und weiteren Einrichtungen mittels qualitativer Interviews befragt, um ihre Meinung zu diesen Themen zu formulieren. Heraus kamen überraschende Einblicke in deren Gedanken- und Gefühlswelt und ein Blick darauf, wie sehr sich gegenseitige Vorurteile manifestiert haben. Deutlich wird, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Migranten Vorurteile abbauen und positiv mit der Vielfalt und den unterschiedlichen Lebenskonzepten umzugehen lernen müssen.
"Der Prozess des Aushandelns ist sicherlich anspruchsvoll und verlangt von beiden Seiten Kompromisse. Weil Integration ein offener Prozess ist, der nie abgeschlossen sein wird, braucht es auch mehr Zeit und Geduld. Aber: es lohnt sich, darüber nachzudenken" (Toprak 2010: 172).
Bibliographische Angaben:
Ahmet Toprak 2010: Integrationsunwillige Muslime? Ein Milieubericht. Lambertus-Verlag, Freiburg, 180 Seiten
ISBN 978-3-7841-1959-5, Preis: 20,90, www.lambertus.de
Das Internationale Jahr der Jugend hat begonnen, es steht unter dem
Leitgedanken "Our Year, Our Voice!". Jugendliche auf der ganzen Welt machen ein Jahr lang ganz besonders auf sich aufmerksam. Die
UN-Jugenddelegierten Clara Leiva Burger und Jens Christopher Parker
fordern von Politik und Gesellschaft: "Nehmt die Möglichkeiten, die
dieses Jahr bietet, wahr! Nehmt die Jugendlichen eures Landes ernst und
tretet mit ihnen in Dialog! Nutzt dieses Jahr als Chance das Engagement
und die Kompetenzen junger Menschen zu würdigen, um gemeinsam mit ihnen die Welt von heute und morgen zu gestalten." Zugleich appellieren sie an
alle Jugendlichen: "Zeigt, was in euch steckt und nutzt euer Jahr um euch besonders Gehör zu verschaffen. Lasst uns gemeinsam das
Internationale Jahr der Jugend feiern und gestalten!" Dialog und gegenseitiges Verständnis sind das Ziel des Internationalen Jahres der
Jugend, das von den Vereinten Nationen ausgerufen wurde. Bis August 2011
soll verstärkt auf die Lebenswelt junger Menschen geachtet werden. Ihre
Bedürfnisse, Wünsche und Forderungen stehen im Mittelpunkt.
Siehe auch: www.youtube.com/watch?v=MuWPfE1hRTw
Der Geschichtswettbewerb will bei Kindern und Jugendlichen das Interesse für die eigene Geschichte wecken, Selbstständigkeit fördern und Verantwortungsbewusstsein stärken. Der methodische Zugriff wird durch das »forschende Lernen« und den »lebensweltlichen Bezug« bestimmt: Jugendliche setzen sich mit Geschichte auseinander, die vor der eigenen Haustür stattgefunden hat – und oft bis in die Gegenwart nachwirkt.
Der Wettbewerb, seit 1973 von der Hamburger Körber-Stiftung ausgerichtet, greift relevante zeitgeschichtliche Themen auf. Zum Start der Ausschreibung wird das aktuelle Thema bekanntgegeben. Workshops und Fortbildungen für Multiplikator/innen finden bereits im Vorfeld statt. Weitere Informationen, regionale Termine und Angebote finden sich unter: www.geschichtswettbewerb.de
PM: Köln/Berlin. Die Ausbildung von Mitarbeitenden in der Jugendfreizeitarbeit muss besser werden. Deshalb haben mehrere Organisationen gemeinsam neue Schulungsmaterialien über Sexualität und Prävention erarbeitet, heißt es in einer gemeinsamen Pressemitteilung des transfer e.V. mit Sitz in Köln und des BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V. mit Sitz in Berlin. Denn die Themen Sexualität und sexuelle Gewalt fordern bei Internationalen Begegnungen, Kinder- und Jugendreisen Multiplikator/innen und Jugendreiseleiter/innen besonders heraus.
Wichtig ist es, die unterschiedlichen Aspekte der Sexualität in die Ausbildung der Jugendreiseleiter/innen zu integrieren. Dabei muss es gelingen, den Teamer/innen wichtige Aspekte beider Seiten der Medaille zu vermitteln und ihnen ein praktikables Instrument mit modernen Methoden und aktuellen Inhalten an die Hand zu geben. Teamer/innen sollen die Angst davor verlieren, sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Sie sollen lernen, sie an geeigneter Stelle bzw. zu gegebenen Anlässen einzubringen.
Mit Unterstützung der BZgA Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus Bonn und des FPD Forscher-Praktiker-Dialogs wurde 2008 ein Prozess zur Entwicklung einer Schulungsmappe "Sexualität" angestoßen, der durch diverse Multiplikatorentrainings im Rahmen der TiB Trainingsseminare Internationale Begegnung, Kinder- und Jugendreisen begleitet wird.
In diesem Sommer soll die entwickelte Schulungsmappe nun in einer Pilotphase erstmals von geschulten Organisationen im Rahmen ihrer Teamerausbildung und in der Arbeit mit den Jugendlichen vor Ort eingesetzt werden. Dieser Einsatz wird von dem Projekt "Freizeitenevaluation" im Rahmen des FPD begleitet und ausgewertet. Die Ergebnisse der Schulung und der Pilotphase fließen in die Weiterentwicklung der Schulungsmappe ein, so dass Ende des Jahres eine fachlich fundierte und praktisch erprobte Arbeitshilfe veröffentlicht werden soll. Darüber hinaus wird ein trägerübergreifender "Ehrenkodex" für Teamer/innen sowie eine Handlungsempfehlung zum Umgang mit der Thematik für Träger des Kinder- und Jugendreisens sowie Internationaler Begegnungen entwickelt.
Die Schulungsmappe und die Ergebnisse der Pilotphase im Sommer 2010 werden im Rahmen einer bundesweiten Fachtagung Anfang 2011 präsentiert.
Kontakt und weitere Informationen:
Oliver Schmitz, Ritva K. Gleu,Stephan Schiller
Tel. 01 71-7 57 04 26, Tel. 01 63-2 43 63 57, Tel. 01 77-2 29 19 57
E-Mail:
E-Mail:
E-Mail:
transfer e.V.
Grethenstraße 30
50739 Köln
Tel.: 0221 95 921-90
Fax: 0221 95 921-93
BundesForum Kinder- und Jugendreisen e.V.
Senefelderstraße 14
10437 Berlin
Tel. 030 - 666 475 23
Fax 030 - 666 475 24
Der Bremer Jugendring wird auch 2010/2011 in Kooperation mit Bremer Einrichtungen und Einzelpersonen verschiedene jugendpolitische Europaprojekte zur Förderung des strukturierten Dialoges durchzuführen.
Eine Veranstaltung, die im wörtlichen Sinne einen strukturierten Dialog in Bremen vorwärts bringen will, ist „Europe in your hands – Der Bremer Europa-Talk“. Unser Ziel ist es, Europa-ExpertInnen aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Lehre zu gewinnen, die bereit sind, an Bremer Schulen und in Bremen Jugendeinrichtungen Fragen der Jugendlichen zum Thema Europa zu beantworten und mit diesen in einen Dialog zu treten.
Idee:
Schulen fragen beim Bremer Jugendring zu verschiedenen europäischen
Inhalten aus den oben genannten vier Bereichen an. Wir kontaktieren
dann unseren „ExpertInnen-Pool“ und organisieren ein Treffen im Jugendverband, in
der Schule oder einem anderen gewünschten Ort. Mittelpunkt bilden
dabei die von uns gestellten Europa-Sessel für den Gast und den/die
Moderator/in.
Ziel: Jugendliche in Bremen sollen über AnsprechpartnerInnen zu den verschiedensten europäischen Themen in einen nachhaltigen Dialog treten und aktiv beginnen, die Zukunft Europas selbst in die Hand zu nehmen.
Der Flyer zur Veranstaltung und die Dokumentation der ersten Projektphase können im Downloadbereich runtergeladen werden. Weitere Informationen über: Bremer Jugendring, Angela Ruess (siehe Kontaktdaten). Außerdem finden Sie unter dem Link "Europe in Your Hands" Texte und Fotos zu erfolgreich durchgeführten Veranstaltungen.
So vielfältig und kreativ wie die Stimmen Europas war auch das Europa-Treffen von 60 engagierten Jugendlichen in Hamburg. Workshops, Diskussionen, Kunst, Tanz und Filme: Die Jugendkonferenz „take five for europe“ der norddeutschen Bundesländer ließ junge Menschen auf unterschiedlichste Weise über Europa ins Gespräch kommen.
Vom 28. Mai bis 30. Mai 2010 konnten engagierte Jugendliche aus den teilnehmenden Bundesländern im Hamburger Kulturpalast im Wasserwerk Europapolitiker und Europapolitikerinnen treffen und ihre Vorstellungen und Wünsche für Europa deutlich machen. In Workshops haben die jungen Menschen ihre Vorstellungen und Forderungen entwickelt und in den politischen Meinungsbildungsprozess eingebracht. Dabei ging es um:
- Jugend und Beschäftigung
- politischer Partizipation sowie
- die neue europäische Jugendstrategie
Ein vielfältiges und buntes kulturelles Rahmenprogramm mit HipHop-, New Style-, Graffiti-, Rap- und Film-Workshops bot zudem die Möglichkeit, sich dem Thema auch kreativ zu nähern und sich auszudrücken.
In den inhaltlichen Workshops wurden Ideen und Forderung an die Politik entwickelt, wie mit den EU-Jugendstrategien weiter umgegangen werden soll. Die Bundesländer sind zudem aufgefordert, die Ergebnisse regional aufzunehmen und weiter zu bearbeiten.
Die Bremer Gruppe hat dazu schon eigene Ideen entwickelt und wird mit weiteren Bremer Jugendlichen an einer nachhaltigen "Bremer" Umsetzung arbeiten. Termine und weitere Informationen werden frühzeitig bekanntgegeben!
Europa hat sich im Rahmen der neuen EU-Jugendstrategien vorgenommen, in einen strukturierten Dialog mit der Jugend zu treten, um diese als ExpertInnen in eigener Sache zu hören und aktiv politisch zu beteiligen. Dieser Dialog kann verschiedene Formen und Zielsetzungen haben. Gemeinsam mit der SPD hat der Bremer Jugendring am 05. Mai 2010 eine Veranstaltung in der Bürgerschaft Bremen organisiert, um über die Jugendstrategien und mögliche Fördermöglichkeiten zu informieren.
Die Projektgruppe des Bremer Jugendrings "Dance for Europe" hat als Auftakt den Dialog zwischen den Kulturen tänzerisch dargestellt und die Veranstaltung eröffnet. Claudius Siebel, Programmreferent von "Jugend in Aktion", der Nationalagentur "Jugend für Europa" hat die verschiedenen Fördermöglichkeiten aufzeigen, die Jugendlichen über das Programm offen stehen, um den Dialog aktiv mitzugestalten und eigene Projekte und Initiativen ins Leben zu rufen.
Zertifikat dieses Engagements ist auf europäischer Ebene der Youthpass, der an diesem Tag symbolisch besonders engagierte Jugendlichen aus Europa-Projekten des Bremer Jugendrings von Claudius Siebel übergeben wird. (Foto: Frederieke Miesner, Claudius Siebel, Alexander Kaatz, Laura Brandt, von links)
Information des DBJR zur Ausstellung eines Führungszeugnisses für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit:
Wegen einer dpa-Meldung vom 29. April, 11:32 Uhr möchten wir noch einmal auf das Hintergrundpapier zu Führungszeugnissen des Deutschen Bundesjugendrings hinweisen, das direkt unter www.dbjr.de zu finden ist.
Die dpa-Meldung:
Berlin (dpa) - Eine Gesetzesänderung zum besseren Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexuellen Übergriffen tritt an diesem Samstag (1. Mai) in Kraft. Wer beruflich oder ehrenamtlich Minderjährige betreut, erzieht oder ausbildet, muss auf Verlangen des Arbeitgebers ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen, das auch über geringfügige Strafen Auskunft gibt. In den vergangenen Monaten wurden vermehrt Missbrauchsfälle in kirchlichen und anderen Einrichtungen bekannt. Bislang wurden im Zentralregister nur Strafen über 90 Tagessätze oder drei Monate Gefängnis festgehalten. Im erweiterten Führungszeugnis werden nun auch Strafen für Sexualdelikte erfasst, die unter diesen Grenzen liegen - etwa eine Verurteilung wegen Besitzes von Kinderpornografie oder Exhibitionismus. Die Neuregelung gilt für Schulen und Kitas, aber auch für andere Berufsgruppen, die viel mit Minderjährigen zu tun haben - zum Beispiel Schulbusfahrer, Bademeister und Leiter von Freizeitgruppen. Das Bundeszentralregistergesetz regelt, dass jeder Bundesbürger über 14 Jahren ein Führungszeugnis bekommen kann. Bundesrat und Bundestag verabschiedeten die Gesetzesänderung bereits im vergangenen Jahr.
WICHTIG IST:Die in der Meldung erwähnte Änderung im Bundeszentralregistergesetz
(BZRG) regelt nur: Ab 1. Mai KANN ein erweitertes Führungszeugnis AUCH
VON EHRENAMTLICHEN BEANTRAGT werden (nach §30a BZRG).
Die Änderung regelt NICHT, WER ein erweitertes Führungszeugnis VORLEGEN
MUSS!
Es gilt nach wie vor der der §72a SGB VIII, wonach ein Führungszeugnis
ausschließlich für BESCHÄFTIGTE PFLICHT ist, für EHRENAMTLICHE gibt es
diese Pflicht NICHT.
Michael Scholl, Deutscher Bundesjugendring (DBJR), Medien und Kommunikation, E-Mail:
Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat heute auf ihrer Mitgliederversammlung in Hamburg den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe verliehen. Ausgezeichnet wurde der 64-jährige Prof. Dr. Dr. h. c. Reinhard Wiesner für seine besonderen Verdienste um die Kinder- und Jugendhilfe und Jugend(hilfe)politik. Wiesner war zuständig für den Entwurf des 1990 vom Parlament verabschiedeten Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG).
„Er gilt als Vater des KJHG und hat bis heute die Entwicklung dieses modernen Leistungsgesetzes maßgeblich mitbegleitet. Dieses und die Tatsache, dass er in den vergangenen 40 Jahren den Fachdiskurs in der Kinder- und Jugendhilfe wesentlich beeinflusst hat, hat die AGJ dazu bewogen, ihm den Ehrenpreis der Kinder- und Jugendhilfe zu verleihen.“ Dies erklärte der Geschäftsführer der AGJ, Peter Klausch.
Pressemitteilung 23.03.2010
Medienpädagogische Projekte können sich bewerben
Mit dem Dieter Baacke-Preis zeichnen die Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK) und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend seit 2001 beispielhafte Projekte der Bildungs-, Sozial- und Kulturarbeit aus.
Nun wird der Dieter Baacke-Preis erstmals in fünf verschiedenen Kategorien verliehen. In jeder Kategorie ist der Preis mit 2.000,- € dotiert.
Bewerben können sich Institutionen, Initiativen oder Einzelpersonen mit innovativen, originellen oder mutigen Projekten zur Förderung einer pädagogisch orientierten Medienkompetenz.
Der Preis richtet sich an Projekte außerschulischer Träger (z.B. Jugendzentren, Kindergärten, Träger der Jugendhilfe oder Familienbildung, Medienzentren und Medieninitiativen) und Kooperationsprojekte zwischen schulischen und außerschulischen Trägern. Die Projekte sollten im Vorjahr entstanden sein oder im laufenden Jahr bis zur Bewerbungsfrist beendet sein.
Bewerbungsschluss ist der 31. August des laufenden Jahres.
Information/ Anmeldung: www.dieterbaackepreis.de
Kontakt:
GMK
Körnerstr. 3
33603 Bielefeld
fon: 0521.677
fax: 0521.67727
E-Mail:
Am 17. Febuar 2010 fand im Waldau-Theater in Kooperation mit der EUMAC Bremen ein Tanzworkshop für SchülerInnen mit anschließender
Podiumsdiskussion statt. Der Projekttag „Dance for Europe!“ diente u.a. dazu, Wünsche und Forderungen an die politischen Gäste zu formulieren, wie man in Bremen mit Traditionen und Kulturen in einem vereinten Europa umgehen soll, gegenseitiges Verständnis fördert und ideelle Grenzen abbaut.
Am
Vormittag studierten die teilnehmenden Jugendlichen gemeinsam mit dem
Choreografen Christian Wasilewski eine eigene Choreografie ein, um das
Ergebnis als Einstieg in die Diskussion zu präsentieren.
Bilder und weitere Informationen unter dem Link: Projekte!
„European Eat Art“ ist ein Projekt des Bremer Jugendrings in
Kooperation mit der Akademie Überlingen, den Jugendclubs Lilas Pause
und Hafen Höft der AWO Bremen und dem Kulturbüro Bremen-Nord.
Am Donnerstag, den 28. Januar 2010
kochten 20 Jugendlichen im Gustav-Heinemann-Bürgerhaus in Vegesack elf
verschiedenene europäische Gerichte um diese dann gemeinsam mit
geladenen Gästen zu verköstigen. Das gemeinsame Essen wurde
gleichzeitig dazu genutzt werden, Fragen zu stellen und zu diskutieren:
Welche Bedeutung hat die EU für mein Leben hier vor Ort?
Welche Konzepte gibt es, um Jugendliche vor Ort zu unterstützen?
Welche Wünsche und Forderungen haben Jugendliche eigentlich an die EU?
Wie kann die EU auch auf der lokalen Ebene für Jugendliche wirksam und merkbar werden?
Weiterlesen unter "Projekte" ...
Prof. Dr. Emanuel Richter präsentiert in 5 Blöcken 20 Fragen an Europa, die uns zu einer demokratischen Selbstbefragung anleiten wollen. Ziel ist nicht die reine Wissensvermittlung, sondern die Bestimmung und Ergründung unserer eigenen Einstellungen gegenüber Europa. Die Fragen werden ausführlich erläutert, Zeichnungen und Grafiken sowie einer "Service-Ecke" zur weiterführenden Literatur und Internetseiten runden die Informationen ab. Insgesamt ein unterhaltsames Buch, dass auf kurzweilige und kreative Weise dazu anregt, über Europa nachzudenken.
Richter, Emanuel (2007): 20 Fragen an Europa. Anleitung zu einer demokratischen Selbstbefragung. Verlag Barbara Budrich, Opladen Farmington Hills, ISBN 978-3-86649-099-04


