Projekt-Geschichte

Bereits 1995 konstituierte sich in Bremen unter Federführung des Drogenreferats beim Senator für Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport eine "Arbeitsgruppe Ecstasy". Die Arbeitsgruppe bestand zu diesem Zeitpunkt aus drei Leuten: Der Landesdrogenbeauftragte (Dr.Ingo Michels), der Leiter des Drogenreferates (Rolf Günther) und der wissenschaftliche Leiter der Drogenberatungsstellen (Frank Schmidt)

Am 6.11.1997 fand das erste erweiterte Arbeitsgruppentreffen statt. Carmen Garcia (Dipl.Psychologin im Praktikum), Lu von Friedrichs (Dipl.Sozpäd-Studentin) und Matthias Kelting (Anerkennungspraktikant der Drobs West) bildeten das Projektteam (party-project).

Folgende Grundüberlegung der "Arbeitsgruppe Ecstasy" war der Auslöser für das Projekt:

Nur 7% der 1997 von den Drogenberatungsstellen erfaßten Klienten waren in erster Linie Partydrogenkonsumenten (LSD, Kokain, Speed). Die Arbeitsgruppe vermutete aber, daß die Zahl der Konsumenten mit problematischen Konsummustern und damit einem "objektiven" Hilfebedarf sicherlich deutlich größer ist als die Zahl derjenigen, die tatsächlich Drogenberatungsstellen aufsuchen. Das party-project sollte also versuchen, drogengefährdeten bzw. drogenkonsumierenden Jugendlichen Informations- und Beratungsangebote zu machen und bei Bedarf an die Drogenberatungsstellen zu vermitteln. Die Kontaktaufnahme erfolgte im Rahmen präventiver Aktivitäten vor Ort (in erster Linie Technoveranstaltungen).

Ab dem 1.1.99 arbeiteten Carmen und Matthias auf 2 ABM-Stellen. Lu unterstützte das Team als Honorarkraft. Das party-project ist seitdem ein Projekt des Instituts für Suchtprävention und Angewandter Pädagogischer Psychologie (ISAPP). Das Projekt wird zu 50% vom Senator für Bildung, Wissenschaft, Kunst und Sport und zu 50% vom Senator für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales finanziert.

Arbeitsschwerpunkte für 1999 waren unter anderem: Die Inanspruchnahme der Beratungs- und Informationsangebote sind jedoch hinter den Erwartungen des Projektes zurückgeblieben. Mögliche Gründe:

Somit hat das Projekt zu Beginn des Jahres 2000 neue konzeptionelle Überlegungen angestellt. Eine grundlegende Überlegung ist hierbei:

"Der Stellenwert der eigenen Person und die Identifikation mit dem eigenen Tun sind uns wichtig. Dies gilt sowohl im Hinblick auf unsere AdressatInnen als auch auf uns selbst."

Die überarbeitete Selbstdarstellung könnt Ihr hier vollständig lesen.

Die ABM von Matthias ist für das Jahr 2000 verlängert worden und seit dem 1.2.2000 arbeitet Doro (BSHG 19) im Projekt mit.

Die beiden Stellen sind zu Beginn von 2001 ausgelaufen und nicht verlängert worden.
Seit dem 28.2.2000 gibt es den Verein party-project e.V.

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