Selbstdarstellung des party-projects

Die Suche nach dem besonderem Erlebnis, rauschhaften Zuständen und Grenzerfahrungen sind Bestandteile menschlicher Entwicklung und Selbsterfahrung. Das Überschreiten von Grenzen bedeutet aber auch, dass jeder/jede Einzelne die Risiken des eigenen Handelns abwägen muss. Je unreflektierter, unkontrollierter, unkritischer und exzessiver konsumiert wird, desto eher kann es zu Beeinträchtigungen des seelischen, sozialen und körperlichen Gleichgewichts kommen. Der problematische Drogenkonsum, der Drogenmissbrauch und die damit verbundene Gefahr der psychischen und physischen Gesundheitsschädigung sind Realität von Drogenkonsum. Dem wollen wir entgegenwirken.

Im Sinne eines ganzheitlichen Konzepts wollen wir sowohl ein Bewusstsein für eigene Selbsthilfepotentiale (Selbstwahrnehmung, Genussfähigkeit, Eigenverantwortung, Verantwortung für andere) schaffen, als auch objektiv und glaubwürdig über die einzelnen rauscherzeugenden Substanzen und deren Risiken (Gefahren, Wirkung, Nebenwirkung) aufklären. Dabei dürfen rechtliche, medizinische und pharmakologische Informationen nicht fehlen. Diese können helfen, die Risiken besser einzuschätzen und ein eigenverantwortliches, reflexives und bewusstes Handeln zu unterstützen.

Wir wollen und können den KonsumentInnen nicht die Entscheidung abnehmen, Risiken einzugehen, jedoch dazu beitragen, die Risiken im Sinne von Gesundheitsförderung zu minimieren (harm reduction). Das bedeutet Rahmenbedingungen zu schaffen, die, an den Bedürfnissen der Jugendlichen orientiert, diese dazu befähigen, den Konsum möglichst verantwortungsbewusst, risikoarm und mit möglichst viel Genuss zu erleben.

Vereinszweck ist die Förderung der Gesundheit von vorrangig jungen Menschen in Fragen bezüglich des Substanzmissbrauchs und damit zusammenhängender Schwierigkeiten, die ihre psychosoziale Gesundheit gefährden könnten oder bereits gefährden. Dies geschieht durch Aufklärung, Information, Forschung und Weiterbildung.



Der Verein bietet an: